Traveling the Queen Charlotte Sound part 3
Hey folks und kia ora,
das Meer war stürmisch, die Wellen hoch, die Arme schlapp, weit und breit kein Strand in Sicht wo man pausieren konnte, alles war nass. Die Füße juckten auf Grund der unzähligen sandflie Stiche und das Ziel wollte und wollte nicht näher kommen. Aber wir kämpften uns Minute für Minute weiter und erreichten endlich die Bucht von Ship Cove, wo James Cook zum ersten Mal Fuß auf Neuseeland setzte.
Nur irgendwie sahen wir nur einen Strand und dort befand sich kein großer weißer Betonklotz, wie Steve uns beschrieben hatte. Naja egal erstmal an Land gehen und schauen ob hier irgendwas ist. Natürlich war dem nicht so und außer einem großen Bach der in das Meer mündete, gab es auch nichts zu sehen. Nach kurzer Rast und nochmaliger Überprüfung, ob wir denn auch wirklich richtig waren ging es dann mit kräftigen Zügen um die letzte Biegung, hinter der dann auch endlich Ship Cove zum vorschein kam. Fröstelnd aber glücklich, diese Leistung vollbracht zu haben, gingen wir an Land und wurden gleich 2 mal von Wellen, die einiges an Algen und anderem brauenem Kram ins Boot spülten, getroffen.
Super! Auf den letzten Metern dann nochmal richtig das Kayak verdreckt...:-(

Kurz vor unserem kleinen Missgeschick beim "Anlegen".

Die Anlegestelle...dort mussten wir das Kayak, glücklicherweise schon geleert, am Ende hintragen.
Zum Glück kam dann endlich auch die Sonne raus und wir konnten unsere nassen Sachen trocknen.
Das Water Taxi sollte mit frischer Verpflegung ca. 2h später kommen und im Austausch unser Kayak zurück nach Picton zu Steve bringen.
Die Zeit verbrachten wir mit Kochen, Backpacks Packen und ich für meinen Teil auch mit dem Jagen eines Kleptomanenvogels, der unseren Küchenschwamm geklaut hatte. Marius saß nur ganz locker zwischen unseren Sachen und hatte nicht im Ansatz gesehen, dass sich dieser Vogel an unseren Sachen bediente.
Touristen waren auch schon auf der Insel und picknickten, mein kleiner Sprint hinter dem Vogel her und mein lautes Gebrülle sorgten für einige erheiterte Gesichter, dass kann ich euch Sagen. Diese Mistviecher! :-D
Nachdem wir dann den Austausch mit dem Water Taxi vollzogen hatten, war es Zeit etwas die Umgebung zu erkungen. Es gab einige touristische "Attraktionen" zu besichtigen.

Die Toiletten würde ich zwar nicht als Attraktion bezeichnen, jedoch wurden sie selbst vom Watertaxifahrer, wie ich später aufschnappen konnte, auf Grund ihres Designs, an Touristen empfohlen.
Auf einigen Blättern an der Wand waren Karten abgebildet, die James Cook persönlich hatte erstellen lassen.

Das Denkmal, der weiße Betonklotz, zu Ehren Cap. Cooks. Nich so der Hammer aber auf der anderen Seite gabs nen paar interessante Tafeln mit Wissenswertem zu betrachten.

Ein 10-15min walk brachte uns zu diesem ersten Wasserfall auf unserem Weg. Nicht riesig aber auf jeden Fall ein paar Posen wert. ;-)
Danach gings dann aber auch, mit all unserem Gepäck, Richtung nächster campsite, da Campen am Ship Cove verboten war. 1,5h walk standen uns bevor. Aber Steve hatte ja gesagt: "Easy man, easy!"
Es ging dann quasi 45° steil bergauf! Ich will garnicht wissen wieviel kg wir zusätzlich zu unserem Körpergewicht zu bewältigen hatten, aber ich denke das die Backpacks zwischen 10-15kg, die kleine Tasche wohl so ca. 5kg und die große Tasche an die 20kg wogen.
Als wir die Spitze erreicht hatten, wo sich ein Ausblickspunkt befand, stöhnte sogar Marius (ein bisschen), was bei einem so harten Kerl schon was zu bedeuten hat. :-D
Das war die Hölle und körperlich mussten wir beide an unsere Grenzen gehen. Meine Schulterverspannungen wurden dadurch natürlich auch nicht gerade besser und am Ende des Tages hatte ich echt extreme Schmerzen (beim Massieren meines Nackens und der Schultern) und leichte Kopfschmerzen. Marius war auch ziemlich platt. Gut ging es uns wahrlich nicht mehr.

Ein letzter schöner Ausblick auf Ship Cove, bevors richtig zur Sache ging.

Marius voll beladen mit der großen Tasche.

So gings quasi bis zum lookout die ganze Zeit, wobei dieser Teil noch recht human vom Untergrund her ist. Lehmige steinige Wege übersäht mit Wurzeln waren auch gerne gesehen.
Hier ein Video vom Ausblickspunkt: http://uploaded.to/file/atrt60

Vorm Campingplatz dann auch nochmal ein kleines Hindernis für alle die noch etwas Kraft hatten. Bitte danke! :-S

Ausblick Nähe des Zeltes, vom Schoolhouse Bay, unserem Campingplatz, aus.

Unser Zelt hatten wir dann unter einem Baum aufgeschlagen (falls es regnen sollte) und waren nach dem Essen wie tot auf die harte Matte gefallen. Deswegen ist das Zelt auf dem Foto auch schon halb abgebaut, da ich erst am nächsten Tag Kraft für Fotos hatte.
Am nächsten Morgen mussten wir früh aufstehen, da wir um 9:30 Uhr an einem Anlegesteg 25min entfernt vom Campingplatz sein mussten, um dort unser Gepäck zur nächsten campsite via Water Taxi bringen zu lassen.Gefrühstückt, ENDLICH die Haare und den Oberkörper unter dem eiskalten Wasser des vorhandenen Wasserhahns gewaschen und dann eingepackt und gemerkt, dass wir schon wieder 25min zu spät dran waren.
Es hieß also rennen, da wir auf keinen Fall das Taxi verpassen und somit die vor uns liegenden 5 Stunden Wandermarsch mit unserem Gepäck vollziehen konnten.
Fortsetzung folgt...
Stay true and keep on truckin'!
Belushi
das Meer war stürmisch, die Wellen hoch, die Arme schlapp, weit und breit kein Strand in Sicht wo man pausieren konnte, alles war nass. Die Füße juckten auf Grund der unzähligen sandflie Stiche und das Ziel wollte und wollte nicht näher kommen. Aber wir kämpften uns Minute für Minute weiter und erreichten endlich die Bucht von Ship Cove, wo James Cook zum ersten Mal Fuß auf Neuseeland setzte.
Nur irgendwie sahen wir nur einen Strand und dort befand sich kein großer weißer Betonklotz, wie Steve uns beschrieben hatte. Naja egal erstmal an Land gehen und schauen ob hier irgendwas ist. Natürlich war dem nicht so und außer einem großen Bach der in das Meer mündete, gab es auch nichts zu sehen. Nach kurzer Rast und nochmaliger Überprüfung, ob wir denn auch wirklich richtig waren ging es dann mit kräftigen Zügen um die letzte Biegung, hinter der dann auch endlich Ship Cove zum vorschein kam. Fröstelnd aber glücklich, diese Leistung vollbracht zu haben, gingen wir an Land und wurden gleich 2 mal von Wellen, die einiges an Algen und anderem brauenem Kram ins Boot spülten, getroffen.
Super! Auf den letzten Metern dann nochmal richtig das Kayak verdreckt...:-(

Kurz vor unserem kleinen Missgeschick beim "Anlegen".

Die Anlegestelle...dort mussten wir das Kayak, glücklicherweise schon geleert, am Ende hintragen.
Zum Glück kam dann endlich auch die Sonne raus und wir konnten unsere nassen Sachen trocknen.
Das Water Taxi sollte mit frischer Verpflegung ca. 2h später kommen und im Austausch unser Kayak zurück nach Picton zu Steve bringen.
Die Zeit verbrachten wir mit Kochen, Backpacks Packen und ich für meinen Teil auch mit dem Jagen eines Kleptomanenvogels, der unseren Küchenschwamm geklaut hatte. Marius saß nur ganz locker zwischen unseren Sachen und hatte nicht im Ansatz gesehen, dass sich dieser Vogel an unseren Sachen bediente.
Touristen waren auch schon auf der Insel und picknickten, mein kleiner Sprint hinter dem Vogel her und mein lautes Gebrülle sorgten für einige erheiterte Gesichter, dass kann ich euch Sagen. Diese Mistviecher! :-D
Nachdem wir dann den Austausch mit dem Water Taxi vollzogen hatten, war es Zeit etwas die Umgebung zu erkungen. Es gab einige touristische "Attraktionen" zu besichtigen.

Die Toiletten würde ich zwar nicht als Attraktion bezeichnen, jedoch wurden sie selbst vom Watertaxifahrer, wie ich später aufschnappen konnte, auf Grund ihres Designs, an Touristen empfohlen.
Auf einigen Blättern an der Wand waren Karten abgebildet, die James Cook persönlich hatte erstellen lassen.

Das Denkmal, der weiße Betonklotz, zu Ehren Cap. Cooks. Nich so der Hammer aber auf der anderen Seite gabs nen paar interessante Tafeln mit Wissenswertem zu betrachten.

Ein 10-15min walk brachte uns zu diesem ersten Wasserfall auf unserem Weg. Nicht riesig aber auf jeden Fall ein paar Posen wert. ;-)
Danach gings dann aber auch, mit all unserem Gepäck, Richtung nächster campsite, da Campen am Ship Cove verboten war. 1,5h walk standen uns bevor. Aber Steve hatte ja gesagt: "Easy man, easy!"
Es ging dann quasi 45° steil bergauf! Ich will garnicht wissen wieviel kg wir zusätzlich zu unserem Körpergewicht zu bewältigen hatten, aber ich denke das die Backpacks zwischen 10-15kg, die kleine Tasche wohl so ca. 5kg und die große Tasche an die 20kg wogen.
Als wir die Spitze erreicht hatten, wo sich ein Ausblickspunkt befand, stöhnte sogar Marius (ein bisschen), was bei einem so harten Kerl schon was zu bedeuten hat. :-D
Das war die Hölle und körperlich mussten wir beide an unsere Grenzen gehen. Meine Schulterverspannungen wurden dadurch natürlich auch nicht gerade besser und am Ende des Tages hatte ich echt extreme Schmerzen (beim Massieren meines Nackens und der Schultern) und leichte Kopfschmerzen. Marius war auch ziemlich platt. Gut ging es uns wahrlich nicht mehr.

Ein letzter schöner Ausblick auf Ship Cove, bevors richtig zur Sache ging.

Marius voll beladen mit der großen Tasche.

So gings quasi bis zum lookout die ganze Zeit, wobei dieser Teil noch recht human vom Untergrund her ist. Lehmige steinige Wege übersäht mit Wurzeln waren auch gerne gesehen.
Hier ein Video vom Ausblickspunkt: http://uploaded.to/file/atrt60

Vorm Campingplatz dann auch nochmal ein kleines Hindernis für alle die noch etwas Kraft hatten. Bitte danke! :-S

Ausblick Nähe des Zeltes, vom Schoolhouse Bay, unserem Campingplatz, aus.

Unser Zelt hatten wir dann unter einem Baum aufgeschlagen (falls es regnen sollte) und waren nach dem Essen wie tot auf die harte Matte gefallen. Deswegen ist das Zelt auf dem Foto auch schon halb abgebaut, da ich erst am nächsten Tag Kraft für Fotos hatte.
Am nächsten Morgen mussten wir früh aufstehen, da wir um 9:30 Uhr an einem Anlegesteg 25min entfernt vom Campingplatz sein mussten, um dort unser Gepäck zur nächsten campsite via Water Taxi bringen zu lassen.Gefrühstückt, ENDLICH die Haare und den Oberkörper unter dem eiskalten Wasser des vorhandenen Wasserhahns gewaschen und dann eingepackt und gemerkt, dass wir schon wieder 25min zu spät dran waren.
Es hieß also rennen, da wir auf keinen Fall das Taxi verpassen und somit die vor uns liegenden 5 Stunden Wandermarsch mit unserem Gepäck vollziehen konnten.
Fortsetzung folgt...
Stay true and keep on truckin'!
Belushi
Belushi - 13. Okt, 17:03
