Traveling the Queen Charlotte Sound part 2
Hey folks und kia ora,
am zweiten Tag waren wir non stop mit strahlendem Sonnenschein gesegnet. Der Weg war nicht zu kurz, aber auch nicht zu lang. Einzig und alleine die Überquerung des Meeres von der Küste zum Blumine Island war, da die Wellen teilweise recht stark waren und uns volle Breitseite gaben, "zumindest für mich" (laut Marius) sehr anstrengend. Ich war sowieso eigentlich der einzige von uns beiden der die ganze Zeit jammerte und Verspannungen im Schulterbereich hatte. Marius war zwar auch alle und hatte Muskelkater, aber hielt sich was das Jammern anging doch sehr zurück. Ich saß natürlich vorne, von daher weiß ich nicht wieviele heimliche Pausen sich der Marius gegönnt hat. Wer weiß, vllt hat er ja nur Alibipaddeln begangen, während ich vorne gegen die Wellen ankämpfte. x-D Naja Spaß beiseite, wir waren, glaube ich, beide recht froh als wir nach einigen Stunden im Kayak endlich die vom Wind geschützte Bucht von Blumine Island erreichten und kurz danach unser Kayak auch schon auf dem Sand des Strandes, wo unsere campsite lag, auflief.


Das übliche Programm (Lager aufschlagen, lunchhen und etwas niedergelassen) hinter uns, hatten wir dann sogar noch Zeit einen track auf der Insel zu bewandern, der etwas Abseits gelegen und nur mit dem Boot zu erreichen war.

Man erkennt zwar nicht viel, aber achtet bitte auf die Socken. Das nenne ich mal fesch! :-D Immerhin sorgt man so dafür, dass die sandflies etwas weniger Angriffsfläche für ihre unglaublich nervigen Stiche haben.
Die Insel wurde im II. Weltkrieg von den Amis als Bastion benutzt um Japan von der Eroberung Neuseelands abzuhalten. Ich glaube diese Gefahr ging gegen 0 und ich schätze, die dort stationierten Truppen haben die Zeit sehr genoßen. ;-)

Mehrere Bunker oder was auch immer das sein soll, waren auf der Insel verteilt.

Ganz oben auf der Insel, zu erreichen durch massive steile und lange Steintreppen, gab es dann jede Menge Steinfundamente zu sehen. Entweder Standen hier mal Hütten aus Holz und dergleichen, oder es waren dort die Geschütze aufgebaut. Vllt auch einfach beides...Zumindest gab es Anzeichen von Toiletten und sogar eine Badewanne.
Es wurde dann immer später und wir mussten uns beeilen, rechtzeitig wieder im camp zu sein, da wir auf dem Weg dorthin noch etwas fischen wollten. Das Fischen war recht einfach. Die richtige Stelle hatten wir schon auf dem Hinweg zum track gefunden, als Köder einfach Miesmuscheln geknackt und auf unsere Haken an unseren top Angeln^^ (Stock mit Nylonangelschnur, Haken und Gewicht) gespießt und ab gings. Die Fische bissen zwar an, jedoch war es unmöglich sie irgendwie zu fangen, da sie die weichen Muscheln vom Haken lutschten und nicht wirklich den Haken schlucken mussten.
Etwas deprimiert paddelten wir dann nach ca. 45min des Fischens zum Camp zurück. Aßen dann leider doch wieder nur Dosenfutter und gingen zu Bett. Schlau wie wir sind, wurde diesmal ALLES im Kayak oder Zelt verstaut, sodass wir Hoffnungen hatten, eine Nacht ohne Opossums verbringen zu können.
Der Kleptomanenvogel war natürlich stehts von der Party und man musste immer ein Auge haben, dass er sich nicht irgendetwas unter den Nagel, oder besser gesagt, Schnabel riss.
Die Nacht war hart, was den Boden angeblangte, aber ruhig, sodass wir wieder etwas Kraft für den letzten Teil unserer Reise im Kayak tanken konnten.
Als ich jedoch die Zeltwand zur Seite schlug und zum ersten mal nach draußen blickte ahnte ich schon Böses. Der Himmel war Wolkenverzogen und es war kalt. Unsere Kleidung war immernoch vom Vortag etwas naß. Die Kälte war wieder deutlich zu spüren, obwohl wir eigentlich schon unsere Kälte Immunität herausposaunt hatten, nachdem wir am Vortag mit eiskaltem Wasser eine Katzenwäsche vollzogen und diese ohne Kältegefühl hinter uns gebracht hatten. Zu früh gefreut, ohne Sonne ist es einfach in Neuseeland im Frühling immernoch ziemlich frisch!

Also eingepackt, rein in die klammen Sachen und raus aufs Meer Richtung Ship Cove. Let's have some fun!
Fortsetzung folgt...
Stay true and keep on truckin'!
Belushi
am zweiten Tag waren wir non stop mit strahlendem Sonnenschein gesegnet. Der Weg war nicht zu kurz, aber auch nicht zu lang. Einzig und alleine die Überquerung des Meeres von der Küste zum Blumine Island war, da die Wellen teilweise recht stark waren und uns volle Breitseite gaben, "zumindest für mich" (laut Marius) sehr anstrengend. Ich war sowieso eigentlich der einzige von uns beiden der die ganze Zeit jammerte und Verspannungen im Schulterbereich hatte. Marius war zwar auch alle und hatte Muskelkater, aber hielt sich was das Jammern anging doch sehr zurück. Ich saß natürlich vorne, von daher weiß ich nicht wieviele heimliche Pausen sich der Marius gegönnt hat. Wer weiß, vllt hat er ja nur Alibipaddeln begangen, während ich vorne gegen die Wellen ankämpfte. x-D Naja Spaß beiseite, wir waren, glaube ich, beide recht froh als wir nach einigen Stunden im Kayak endlich die vom Wind geschützte Bucht von Blumine Island erreichten und kurz danach unser Kayak auch schon auf dem Sand des Strandes, wo unsere campsite lag, auflief.


Das übliche Programm (Lager aufschlagen, lunchhen und etwas niedergelassen) hinter uns, hatten wir dann sogar noch Zeit einen track auf der Insel zu bewandern, der etwas Abseits gelegen und nur mit dem Boot zu erreichen war.

Man erkennt zwar nicht viel, aber achtet bitte auf die Socken. Das nenne ich mal fesch! :-D Immerhin sorgt man so dafür, dass die sandflies etwas weniger Angriffsfläche für ihre unglaublich nervigen Stiche haben.
Die Insel wurde im II. Weltkrieg von den Amis als Bastion benutzt um Japan von der Eroberung Neuseelands abzuhalten. Ich glaube diese Gefahr ging gegen 0 und ich schätze, die dort stationierten Truppen haben die Zeit sehr genoßen. ;-)

Mehrere Bunker oder was auch immer das sein soll, waren auf der Insel verteilt.

Ganz oben auf der Insel, zu erreichen durch massive steile und lange Steintreppen, gab es dann jede Menge Steinfundamente zu sehen. Entweder Standen hier mal Hütten aus Holz und dergleichen, oder es waren dort die Geschütze aufgebaut. Vllt auch einfach beides...Zumindest gab es Anzeichen von Toiletten und sogar eine Badewanne.
Es wurde dann immer später und wir mussten uns beeilen, rechtzeitig wieder im camp zu sein, da wir auf dem Weg dorthin noch etwas fischen wollten. Das Fischen war recht einfach. Die richtige Stelle hatten wir schon auf dem Hinweg zum track gefunden, als Köder einfach Miesmuscheln geknackt und auf unsere Haken an unseren top Angeln^^ (Stock mit Nylonangelschnur, Haken und Gewicht) gespießt und ab gings. Die Fische bissen zwar an, jedoch war es unmöglich sie irgendwie zu fangen, da sie die weichen Muscheln vom Haken lutschten und nicht wirklich den Haken schlucken mussten.
Etwas deprimiert paddelten wir dann nach ca. 45min des Fischens zum Camp zurück. Aßen dann leider doch wieder nur Dosenfutter und gingen zu Bett. Schlau wie wir sind, wurde diesmal ALLES im Kayak oder Zelt verstaut, sodass wir Hoffnungen hatten, eine Nacht ohne Opossums verbringen zu können.
Der Kleptomanenvogel war natürlich stehts von der Party und man musste immer ein Auge haben, dass er sich nicht irgendetwas unter den Nagel, oder besser gesagt, Schnabel riss.
Die Nacht war hart, was den Boden angeblangte, aber ruhig, sodass wir wieder etwas Kraft für den letzten Teil unserer Reise im Kayak tanken konnten.
Als ich jedoch die Zeltwand zur Seite schlug und zum ersten mal nach draußen blickte ahnte ich schon Böses. Der Himmel war Wolkenverzogen und es war kalt. Unsere Kleidung war immernoch vom Vortag etwas naß. Die Kälte war wieder deutlich zu spüren, obwohl wir eigentlich schon unsere Kälte Immunität herausposaunt hatten, nachdem wir am Vortag mit eiskaltem Wasser eine Katzenwäsche vollzogen und diese ohne Kältegefühl hinter uns gebracht hatten. Zu früh gefreut, ohne Sonne ist es einfach in Neuseeland im Frühling immernoch ziemlich frisch!

Also eingepackt, rein in die klammen Sachen und raus aufs Meer Richtung Ship Cove. Let's have some fun!
Fortsetzung folgt...
Stay true and keep on truckin'!
Belushi
Belushi - 13. Okt, 16:02
