Entlang der Westküste
Hey folks und kia ora,
nach unserer Zeit in Picton und der teuren Übernachtung auf dem Campingplatz haben wir uns recht zügig aufgemacht endlich nen bissel Strecke hinter uns zu bringen. Das Wetter war top und sollte auch die nächsten Tage so bleiben.
Mittlerweile sind wir schon deutlich rumggekommen und ich habe mit meinem Van schon so um die 1.400km hinter mich gebracht.
Dinge die wir gesehen/gemacht haben waren:
1. Ein dreitägiger stop in Nelson, wo wir nen bissel entspannt und die Zivisilation genossen haben.
2. Ein eintägiger Wandertag im Abel Tasman National Park
3. Einen Ausflug zum Farewell Spit Nähe Collingwood ganz im Norden der Insel
4. Zwischenstop in St. Arnaud, einer Stadt mit einem schönen See und vielen tracks
5. Zwischenstop in Murchison, dem besten Platz für Rafting in NZ
6. Zwischenstop in Maruia Springs, wo es heiße Quellen gab
7. Zwischenstop in Reefton, einer alten Goldggräberstadt die damals richtig boomte und sogar mal Neuseelands Hauptstadt war
8. Zwischenstop in Westport wo wir uns momentan aufhalten und wo überhaupt nichts los ist.
1. Nelson
Hier ging nicht viel, außer Vorräte aufstocken und relaxen. Wir hatten nen Parkplatz auf dem wir umsonst übernachten konnten und nen Strand wo wir immer schön parken und dann essen konnten. Den letzten Tag in Nelson haben wir auch nen bissel die Bars unsicher gemacht. Um genau zu sein haben wir uns genau einen Cocktail in na Bar und noch nen paar Bier in einer Poolbar genehmigt. Außerdem hab ich dann noch Marius in einer Partie Pool vernichtet.^^
Abends wo wir von schliefen hörten wir dann auch, an nem Mittwoch Abend, die laute Musik von einer Party//Disco und den DJ schreien: "Are y'all drunk?!!!!" Die Antwort könnt ihr euch denken. Es war deprimierend nichts von der Party mitbekommen zu haben und wir hatten natürlich auch keinen Bock jetzt wieder aufzustehen und uns schick zu machen. Naja Party machen wird dann auf Christchurch und Queenstown verschoben.

Tanahui Beach in Nelson wo wir regelmäßig aßen.
2. Abel Tasman National Park
Einfach nur GOOOOOOIL!!! Wunderschöne Gegend, goldenen Strände, tolle Felsformationen und viele Vogelstimmen, die einen auf dem Wanderweg begleiten.
Außerdem ist dies einer der wenigen Orte in dem man den "Fariy Penguin" sehen kann. Er ist der kleinste bekannte Pinguin der Welt und wird ca. 43 cm groß. Dies gelang uns auf der Hinfahrt per Aqua Taxi ganze 3 Mal. Sie sind jedoch nur winzig und sonst eher nicht so beeindruckend.
Der eintägige track den wir hinter uns brachten, war mal einfach nur touristisch. Sehr schön, aber im Vergleich zum Queen Charlotte Track nen Kinderspiel. Der Weg war sehr gut instand gehalten und man hatte wirklich keineswegs anstrengende Dinge zu bewältigen. Teilweise ähnelte er schon fast einer kleinen Straße. Das hat uns natürlich sehr gefallen, da wir von anstrengenden tracks erstmal die Nase voll hatten.

Split Apple Rock. Ein Stein der enstand, indem vor langer Zeit Lava auf das Wasser traf und durch den Schock splitterte. Wind und regen sowie die Gezeiten wuschen dann immer weiter das Gestein am Riss aus bis er irgendwann das Gewicht der beiden auseinanderdriftenden Hälften nicht mehr zusammenhalten konnte und auseinanderbrach.

Anchorage, der wundervollste Strand bisher. Goldener Sand, glasklares Wasser und einfach eine geile Bucht.

Die Insel war komplett unter Naturschutz und gesperrt für Touristen, da sie die Hauptbrutstätte für die Pinguine war.

Ein weiterer Strand entlang des tracks. Es gibt insgesamt über 130 Strände im Abel Tasman, von denen bei Flut über 90 nicht mehr vorhanden sind. Die Gezeiten sind im Abel Tasman wirklich nicht zu unterschätzen.
3. Farewell Spit
War ein Ausflug zu einer Landzunge aus Sand, die enstand indem zwei Meeresströmungen Sand an diesem Punkt aufschichteten. Dies geschieht immernoch und der Farewell Spit, so genannt weil James Cook an diesem Punkt Neuseeland verließ und sich verabschiedete, wächst von Tag zu Tag weiter.
Wir mussten von Nelson aus über enge, bergige und kurvige Straßen rüber nach Takaka und von da aus weiter nach Collingwood.
In Takaka hatten Robert und Jakob soweit ich weiß einige Wochen geWWOOFt. Ich wusste jedoch nicht wo und als ich mich im i-site nach WWOOFingplätzen erkundigte wurden mir Unzählige genannt. Ich wollte auch keinen der beiden Jungs um 3 Uhr Nachts wachklinkeln und so hatte ich nicht die Möglichkeit, vorbeizufahren und Grüße auszurichten. Schade aber seis drum.
Takaka war winzig und Collingwood war sogar noch kleiner. Es gab hier einfach nichts, außer halt dieser geilen tour die wir gemacht haben. 120$ waren zwar ein stattlicher Preis aber die Tour ging auch 6h lang, brachte uns zu wirklich schönen Plätzen und der Guide erzählte uns interessante Dinge.
Wir hatten schon den Verdacht, dass diese Tour eher für den standard Touri gedacht ist und dieser bestätigte sich auch, als wir die 4 anderen Teilnehmer der Tour sahen. 4 Rentner mit nem Durchschnittsalter von 70 Jahren. Die Aktivste war davon jedoch wohl auch die Älteste. Mit stattlichen 78 Jahren lief sie unzählige Meter am Strand entlang und erklomm Düne für Düne. Unglaublich!

Der Unimog mit dem wir rumfuhren. Pretty nice aber irgendwie nicht so "eco". ;-)

Ein unglaublich riesiger perfekter Sandstrand, jedoch auch bei Flut deutlich dezimiert. Wir waren jedoch schon um 6 Uhr Morgens aufgebrochen um bei Ebbe möglichst alles sehen zu können.

Der Leuchturm am Ende vom Fairwell Spit. Dort gab es Muffins, Kaffe und eine Ausstellung mit etwas Historie.

Ein kleiner Ausflug nach Dubai.^^ Riesige Sanddünen gab es hier, die er erstmal zu erklimmen gab. Im Hintergrund unser Guide.
Wir sahen auch noch nen paar Klippen, sowie 25 Millionen Jahre alte versteinerte Muscheln und nen paar Robben. Allgemein kann man sagen, dass sich der Trip voll und ganz gelohnt hat.
4. St. Arnaud
Es gibt nicht viel zu sagen außer: GEILER SEE UND MILLIONEN SANDMÜCKEN!!!

Wirklich schön wie sich morgens die Wolken langsam um die Berge schälen.
Eigentlich hatten wir ja geplant einige tracks zu machen und vllt nen bissel zu Fischen. Alles jedoch einfach unmöglich auf Grund der Anwesenheit der sandflies. Beeindruckend waren auch die unzähligen RIESIGEN Aale die sich um den Steg des Rotoiiti Sees tummelten, da 3 neuseeländische Mädchen dort Brot und Gehacktes ins Wasser warfen. Einige der Viecher waren oberarmdick und ein besonderes Exemplar sogar noch dicker. Richtig sick!
Wir entschlossen uns sehr zügig dazu einfach nur hier zu schlafen und schnell am anderen Morgen aufzubrechen.
Kochen draußen war eine Qual mit den ganzen Mücken um den Kopf. Also haben wir versucht möglichst selten die Tür aufzulassen. Leichter gesagt als getan. :-P Letztendlich mussten wir trotzdem auf Jagd gehen bevor wir pennen konnten. Wir haben dann gezählt wieviele sandflies wir alleine im Van gekillt hatten, da es Unmengen zu sein schienen. Es waren insgesamt knappe 200. Davon alleine 130 durch mich, seitdem auch the sandyfly slaugtherer (Sandmückschlachter) genannt. ;-)
Ihr könnt euch vorstellen wie unerträglich es außerhalb von geschlossenen Räumen und besonders in der Nähe von Gewässern war, wo sich sandflies in besonderer Vielzahl aufhalten.
5. Murchison
Eigentlich wollte ich hier ja raften, aber auf Grund der fehlenden Interessenten gab es an dem Tag und auch am nächstens Tag zu hoher Wahrscheinlichkeit keine Möglichkeiten.
Also kurz getankt und dann direkt weiter Richtung Maruia Springs.
6. Mariua Springs
Ein Resort mit heißen natürlichen Quellen und japanischem Badehaus. Wir konnten dort für 19$ das Badehaus die Quellen benutzen und sogar unsere Laptops aufladen. Nach einigen Stunden des Entspannens und Waschens und etwas billigem aber nicht schlechtem Sushi und einen Ingwerzitronetee zum lunch gings dann auch weiter nach Reefton.

Die Quellen waren einfach geil, obwohl es stark nach faulen Eiern roch. Besonders durch den Ausblick den man beim Baden genießen konnte, wurde es zu einem ganz besonderen Erlebnis. Es gab 3 heiße Quellen und eine künstliche Quelle mit eiskaltem Bergwasser zum abkühlen, sowie zwei kochendheiße kleine Wasserfälle (eher Wassersträhle) zur Nackenmassage.

Das japanische Badehaus. Interessant aber nicht ganz so geil wie die Quellen, jedoch mit dem gleichen Wasser.
7. Reefton
Wie gesagt, die ehemalige Goldgräber- und Hauptstadt von Neuseeland. Es gab nichts zu tun außer selbst etwas Gold zu waschen. Die Stadt war quasi tot.

Mal exemplarisch ein Bild der Kulisse die sich uns präsentierte. Es gab auch alte Bilder der Stadt auf Tafeln entlang der Straße zu betrachten. Was man erkennen konnte. Teilweise sahen die Gebäude noch genauso aus wie vor 100 Jahren. Beängstigend! Das Volk was dort rumlief kam, zumindest mir, so rüber als sei es teilweise durch 100 Jahren Inzest geprägt.
Die hellsten Leute liefen da auf jeden Fall nicht rum.
Am Abend explodierte dann auch quasi noch mein Camperherd. Wir hatten ein kleines Loch im Schlauch oder so und einfach mal drauf spekuliert, dass "das schon funzen wird". Eine große Stichflamme und ein Schock waren die Folge. Jetzt müssen wir also erstmal 2 Tage ohne Kochen auskommen und schnellstmöglich das Teil umtauschen.
8. Westport
Hier geht auch nichts. 6000 Einwohner aber es schüttet und schüttet. Wir haben jetzt stundenlang in nem billigen Restaurant gesessen und nen bissel was gefuttert und Fotos ausgetauscht, blog aktualisiert (ich) und nen bissel mit der Familie gesprochen (Marius). Hat nämlich heute seinen 20ten Geburtstag "gefeiert", ergo ging der Tag im diner auf meine Kappe. Was für ein grandioser Geburtstag. Er hat aber genau wie ich festellen müssen, dass man sich mit 20 nicht wirklich älter fühlt. Die Welt ist hart! :D
So folks, dass wars jetzt erstmal wieder und ihr seid up to date. Morgen gehts nen paar coole Felsen und Wasserfontänen zu begutachten und dann machen wir noch ne Tour durch nen Höhlensystem mit Glühwürmchen und abschließendem Höhlenrafting für 165$. :-S Life's expansive.
Stay true and keep on truckin'!
Belushi
nach unserer Zeit in Picton und der teuren Übernachtung auf dem Campingplatz haben wir uns recht zügig aufgemacht endlich nen bissel Strecke hinter uns zu bringen. Das Wetter war top und sollte auch die nächsten Tage so bleiben.
Mittlerweile sind wir schon deutlich rumggekommen und ich habe mit meinem Van schon so um die 1.400km hinter mich gebracht.
Dinge die wir gesehen/gemacht haben waren:
1. Ein dreitägiger stop in Nelson, wo wir nen bissel entspannt und die Zivisilation genossen haben.
2. Ein eintägiger Wandertag im Abel Tasman National Park
3. Einen Ausflug zum Farewell Spit Nähe Collingwood ganz im Norden der Insel
4. Zwischenstop in St. Arnaud, einer Stadt mit einem schönen See und vielen tracks
5. Zwischenstop in Murchison, dem besten Platz für Rafting in NZ
6. Zwischenstop in Maruia Springs, wo es heiße Quellen gab
7. Zwischenstop in Reefton, einer alten Goldggräberstadt die damals richtig boomte und sogar mal Neuseelands Hauptstadt war
8. Zwischenstop in Westport wo wir uns momentan aufhalten und wo überhaupt nichts los ist.
1. Nelson
Hier ging nicht viel, außer Vorräte aufstocken und relaxen. Wir hatten nen Parkplatz auf dem wir umsonst übernachten konnten und nen Strand wo wir immer schön parken und dann essen konnten. Den letzten Tag in Nelson haben wir auch nen bissel die Bars unsicher gemacht. Um genau zu sein haben wir uns genau einen Cocktail in na Bar und noch nen paar Bier in einer Poolbar genehmigt. Außerdem hab ich dann noch Marius in einer Partie Pool vernichtet.^^
Abends wo wir von schliefen hörten wir dann auch, an nem Mittwoch Abend, die laute Musik von einer Party//Disco und den DJ schreien: "Are y'all drunk?!!!!" Die Antwort könnt ihr euch denken. Es war deprimierend nichts von der Party mitbekommen zu haben und wir hatten natürlich auch keinen Bock jetzt wieder aufzustehen und uns schick zu machen. Naja Party machen wird dann auf Christchurch und Queenstown verschoben.

Tanahui Beach in Nelson wo wir regelmäßig aßen.
2. Abel Tasman National Park
Einfach nur GOOOOOOIL!!! Wunderschöne Gegend, goldenen Strände, tolle Felsformationen und viele Vogelstimmen, die einen auf dem Wanderweg begleiten.
Außerdem ist dies einer der wenigen Orte in dem man den "Fariy Penguin" sehen kann. Er ist der kleinste bekannte Pinguin der Welt und wird ca. 43 cm groß. Dies gelang uns auf der Hinfahrt per Aqua Taxi ganze 3 Mal. Sie sind jedoch nur winzig und sonst eher nicht so beeindruckend.
Der eintägige track den wir hinter uns brachten, war mal einfach nur touristisch. Sehr schön, aber im Vergleich zum Queen Charlotte Track nen Kinderspiel. Der Weg war sehr gut instand gehalten und man hatte wirklich keineswegs anstrengende Dinge zu bewältigen. Teilweise ähnelte er schon fast einer kleinen Straße. Das hat uns natürlich sehr gefallen, da wir von anstrengenden tracks erstmal die Nase voll hatten.

Split Apple Rock. Ein Stein der enstand, indem vor langer Zeit Lava auf das Wasser traf und durch den Schock splitterte. Wind und regen sowie die Gezeiten wuschen dann immer weiter das Gestein am Riss aus bis er irgendwann das Gewicht der beiden auseinanderdriftenden Hälften nicht mehr zusammenhalten konnte und auseinanderbrach.

Anchorage, der wundervollste Strand bisher. Goldener Sand, glasklares Wasser und einfach eine geile Bucht.

Die Insel war komplett unter Naturschutz und gesperrt für Touristen, da sie die Hauptbrutstätte für die Pinguine war.

Ein weiterer Strand entlang des tracks. Es gibt insgesamt über 130 Strände im Abel Tasman, von denen bei Flut über 90 nicht mehr vorhanden sind. Die Gezeiten sind im Abel Tasman wirklich nicht zu unterschätzen.
3. Farewell Spit
War ein Ausflug zu einer Landzunge aus Sand, die enstand indem zwei Meeresströmungen Sand an diesem Punkt aufschichteten. Dies geschieht immernoch und der Farewell Spit, so genannt weil James Cook an diesem Punkt Neuseeland verließ und sich verabschiedete, wächst von Tag zu Tag weiter.
Wir mussten von Nelson aus über enge, bergige und kurvige Straßen rüber nach Takaka und von da aus weiter nach Collingwood.
In Takaka hatten Robert und Jakob soweit ich weiß einige Wochen geWWOOFt. Ich wusste jedoch nicht wo und als ich mich im i-site nach WWOOFingplätzen erkundigte wurden mir Unzählige genannt. Ich wollte auch keinen der beiden Jungs um 3 Uhr Nachts wachklinkeln und so hatte ich nicht die Möglichkeit, vorbeizufahren und Grüße auszurichten. Schade aber seis drum.
Takaka war winzig und Collingwood war sogar noch kleiner. Es gab hier einfach nichts, außer halt dieser geilen tour die wir gemacht haben. 120$ waren zwar ein stattlicher Preis aber die Tour ging auch 6h lang, brachte uns zu wirklich schönen Plätzen und der Guide erzählte uns interessante Dinge.
Wir hatten schon den Verdacht, dass diese Tour eher für den standard Touri gedacht ist und dieser bestätigte sich auch, als wir die 4 anderen Teilnehmer der Tour sahen. 4 Rentner mit nem Durchschnittsalter von 70 Jahren. Die Aktivste war davon jedoch wohl auch die Älteste. Mit stattlichen 78 Jahren lief sie unzählige Meter am Strand entlang und erklomm Düne für Düne. Unglaublich!

Der Unimog mit dem wir rumfuhren. Pretty nice aber irgendwie nicht so "eco". ;-)

Ein unglaublich riesiger perfekter Sandstrand, jedoch auch bei Flut deutlich dezimiert. Wir waren jedoch schon um 6 Uhr Morgens aufgebrochen um bei Ebbe möglichst alles sehen zu können.

Der Leuchturm am Ende vom Fairwell Spit. Dort gab es Muffins, Kaffe und eine Ausstellung mit etwas Historie.

Ein kleiner Ausflug nach Dubai.^^ Riesige Sanddünen gab es hier, die er erstmal zu erklimmen gab. Im Hintergrund unser Guide.
Wir sahen auch noch nen paar Klippen, sowie 25 Millionen Jahre alte versteinerte Muscheln und nen paar Robben. Allgemein kann man sagen, dass sich der Trip voll und ganz gelohnt hat.
4. St. Arnaud
Es gibt nicht viel zu sagen außer: GEILER SEE UND MILLIONEN SANDMÜCKEN!!!

Wirklich schön wie sich morgens die Wolken langsam um die Berge schälen.
Eigentlich hatten wir ja geplant einige tracks zu machen und vllt nen bissel zu Fischen. Alles jedoch einfach unmöglich auf Grund der Anwesenheit der sandflies. Beeindruckend waren auch die unzähligen RIESIGEN Aale die sich um den Steg des Rotoiiti Sees tummelten, da 3 neuseeländische Mädchen dort Brot und Gehacktes ins Wasser warfen. Einige der Viecher waren oberarmdick und ein besonderes Exemplar sogar noch dicker. Richtig sick!
Wir entschlossen uns sehr zügig dazu einfach nur hier zu schlafen und schnell am anderen Morgen aufzubrechen.
Kochen draußen war eine Qual mit den ganzen Mücken um den Kopf. Also haben wir versucht möglichst selten die Tür aufzulassen. Leichter gesagt als getan. :-P Letztendlich mussten wir trotzdem auf Jagd gehen bevor wir pennen konnten. Wir haben dann gezählt wieviele sandflies wir alleine im Van gekillt hatten, da es Unmengen zu sein schienen. Es waren insgesamt knappe 200. Davon alleine 130 durch mich, seitdem auch the sandyfly slaugtherer (Sandmückschlachter) genannt. ;-)
Ihr könnt euch vorstellen wie unerträglich es außerhalb von geschlossenen Räumen und besonders in der Nähe von Gewässern war, wo sich sandflies in besonderer Vielzahl aufhalten.
5. Murchison
Eigentlich wollte ich hier ja raften, aber auf Grund der fehlenden Interessenten gab es an dem Tag und auch am nächstens Tag zu hoher Wahrscheinlichkeit keine Möglichkeiten.
Also kurz getankt und dann direkt weiter Richtung Maruia Springs.
6. Mariua Springs
Ein Resort mit heißen natürlichen Quellen und japanischem Badehaus. Wir konnten dort für 19$ das Badehaus die Quellen benutzen und sogar unsere Laptops aufladen. Nach einigen Stunden des Entspannens und Waschens und etwas billigem aber nicht schlechtem Sushi und einen Ingwerzitronetee zum lunch gings dann auch weiter nach Reefton.

Die Quellen waren einfach geil, obwohl es stark nach faulen Eiern roch. Besonders durch den Ausblick den man beim Baden genießen konnte, wurde es zu einem ganz besonderen Erlebnis. Es gab 3 heiße Quellen und eine künstliche Quelle mit eiskaltem Bergwasser zum abkühlen, sowie zwei kochendheiße kleine Wasserfälle (eher Wassersträhle) zur Nackenmassage.

Das japanische Badehaus. Interessant aber nicht ganz so geil wie die Quellen, jedoch mit dem gleichen Wasser.
7. Reefton
Wie gesagt, die ehemalige Goldgräber- und Hauptstadt von Neuseeland. Es gab nichts zu tun außer selbst etwas Gold zu waschen. Die Stadt war quasi tot.

Mal exemplarisch ein Bild der Kulisse die sich uns präsentierte. Es gab auch alte Bilder der Stadt auf Tafeln entlang der Straße zu betrachten. Was man erkennen konnte. Teilweise sahen die Gebäude noch genauso aus wie vor 100 Jahren. Beängstigend! Das Volk was dort rumlief kam, zumindest mir, so rüber als sei es teilweise durch 100 Jahren Inzest geprägt.
Die hellsten Leute liefen da auf jeden Fall nicht rum.
Am Abend explodierte dann auch quasi noch mein Camperherd. Wir hatten ein kleines Loch im Schlauch oder so und einfach mal drauf spekuliert, dass "das schon funzen wird". Eine große Stichflamme und ein Schock waren die Folge. Jetzt müssen wir also erstmal 2 Tage ohne Kochen auskommen und schnellstmöglich das Teil umtauschen.
8. Westport
Hier geht auch nichts. 6000 Einwohner aber es schüttet und schüttet. Wir haben jetzt stundenlang in nem billigen Restaurant gesessen und nen bissel was gefuttert und Fotos ausgetauscht, blog aktualisiert (ich) und nen bissel mit der Familie gesprochen (Marius). Hat nämlich heute seinen 20ten Geburtstag "gefeiert", ergo ging der Tag im diner auf meine Kappe. Was für ein grandioser Geburtstag. Er hat aber genau wie ich festellen müssen, dass man sich mit 20 nicht wirklich älter fühlt. Die Welt ist hart! :D
So folks, dass wars jetzt erstmal wieder und ihr seid up to date. Morgen gehts nen paar coole Felsen und Wasserfontänen zu begutachten und dann machen wir noch ne Tour durch nen Höhlensystem mit Glühwürmchen und abschließendem Höhlenrafting für 165$. :-S Life's expansive.
Stay true and keep on truckin'!
Belushi
Belushi - 17. Okt, 08:01












