Oktober - Let's get it on!
Hey folks und kia ora,
ich bin jetzt also nach einer 4-5 stündigen Autofahrt in Blenheim (ohne "d" wie sich herausgestellt hat) und habe hier in nem Motel oder sowas noch eine Nacht zusammen mit Marius verbracht.
Aber zuerst einmal, wie bin ich überhaupt hierhin gekommen. Nachdem ich mich herzlichst von allen Mitbewohnern der flat verabschiedet hatte und auch noch einen klaren 3:2 Sieg über den amtierenden Champion im Table-Table-Tennis, Pete(r), erringen konnte, packte ich dann auch alle Sachen ein und brach auf gen ferne Lande.

Cliffnotes: Hätte nicht gedacht, dass einem die Menschen so ans Herz wachsen. Sabine und Rodrigo werde ich auf jeden Fall vermissen, aber hoffentlich nochmal in Neuseeland treffen. Rodrigo hat sogar gefleht, dass ich noch 2-3 Tage länger dableibe, da er sonst keinen mehr hätte der ihn zum Lachen bringen würde. Das war richtig herzerweichend. :-)
Naja nun zur Fahrt. Ich hatte mir bei google-maps dann auch schön den ganzen Fahrplan aufgeschrieben, mit allen Straßen und so.
Sobald ich aus Christchurch raus war, ging irgendwie nurnoch 350km geradeaus. Ich erinnerte mich auf der Fahrt dann auch entfernt an eine Aussage von Jakob, oder Robert, (oder doch von beiden???) der/die meinte/n, dass die Straßen hier selten ausgeschildert wären. Das ist mir dann auch recht schnell klar geworden. x-D War also alles nen bissel umsonst, sich das aufzuschreiben. Aber naja besser zu gut als zu schlecht vorbereitet.
Marius hatte mich schon mental etwas vorbereitet, indem er angemerkt hatte, dass die Strecke wohl etwas abenteuerlich sei. Dementsprechend war ich nicht überrascht, als ich mich mit dem Van über enge kurvige Straßen durch die Berge quälen musste. Höchste Konzentration war gefordert um Sprit zu sparen, das Material zu schonen und nicht über die nächste Kurve hinauszuschießen.
Es war teilweise auch recht windig und sonen Van wackelt dann doch schon deutlich stärker, als nen kleiner Renault Clio, wenn mal ne Windböe von der Seite kommt. :-S
Die Autofahrt war auf jeden Fall die beste meines Lebens. Für das Auge eine Pracht, sage ich euch! *Thumbs up*
So präsentierte sich Neuseeland, nachdem ich das Stadtleben, temporär, hinter mit gelassen hatte.
Nachdem ich die letzten Vororte von Christchurch endlich hinter mit gelassen hatte, fuhr ich erstmal ne Stunde über ne gut ausgebaute Straße , gesäumt von unzähligen Feldern auf denen Schafe grasten. Die Felder lagen in einem Tal abgeschiermt durch zwei Felsketten, links und rechts von mir. Irgendwo rechts hinter den Bergen musste das Meer liegen, schätzte ich zumindest.
Zwischendurch zog sich die Straße dann auch an den Hügeln, die so charakteristisch für Neuseeland sind, vorbei. In Deutschland gibt es einfach nicht so viele Hügel auf einem Haufen, die so steil sind wie in Neuseeland. Sieht schon speziell aus.

Fast vergessen, durch unzählige Weinanbaugebiete bin ich natürlich auch gefahren.
Während der ganzen Fahrt konnte ich es nicht lassen bei Tempo 100 auch mal nen paar Fotos zu schießen. Es war einfach zu beeindruckend die vielen Weiden mit Schafen, Hügel und ganz im Hintergrund hinter den Berge, schneebedeckte Gipfel sehen zu können, während man sogar vereinzelt an Palmen vorbei fuhr.
Irgendwann wurde die Straße immer enger, kurviger, ansteigender und streckenweise auch schlechter. Teilweise fräste sie sich durch Hügel oder Schluchten und über Bäche und Flüsse mit ihren grauweißen Kiesbetten. Wirklich schön.
Es gab nach jeder Kurve teils atemberaubende Ausblicke zu genießen.
Bobesch, du würdest hier mit der Harley langknattern und dich einfach deines Lebens freuen. Einfach nur die optimale Motorradstrecke, sei es nun für cruiser oder Raser.


Mit der Zeit fiel die Straße mehr und mehr ab, bis sie irgendwann recht geradlinig Richtung Tal führt. Am Ende der Berge, ca. 2km bevor man im Tal ist, kann mann schon das Blau des Meeres zwischen den Berghängen hervorluken sehen.
Die Straße verläuft dann bis nach Blenheim quasi nurnoch direkt am Meer entlang. Zwischendurch gehts dann auch mal durch Tunnel, die so eng sind, dass man erstmal ganz verwirrt ist, ob man denn hier auch wirklich richtig ist. Ich stand beim ersten Tunnel schon kurz vor der Vollbremsung. :-P


Bin jetzt, wie gesagt, in Blenheim mit Marius. Hier das erste Foto direkt nach meiner Ankunft.
Hab mit ihm den nächsten Monat vor nen bissel "Abenteuer zu machen" (für alle die sich an mein "Ritter spielen" in der Tongrube vorm Petrings-Hof erinnern).^^ Heute brechen wir nach Picton auf und werden dann erstmal 5 Tage nen Kajak mieten und den Marlborough Sound beschippern und Nachts dann halt in den Hostels, die vereinzelt, in Buchten gelegen, als Streckenposten aufzufinden sind, unterkommen.
http://www.google.com/images?q=marlborough%20sound&oe=utf-8&rls=org.mozilla:de:official&client=firefox-a&um=1&ie=UTF-8&source=og&sa=N&hl=de&tab=wi&biw=1150&bih=575
So sieht das laut google da wohl aus. Stellt euch einfach noch nen kleines Bötchen mit 2 schlaksigen Gestalten drin vor.
Danach werden wir dann wohl nen paar tracks bewandern, in Nelson stoppen (da muss ich dann unbedingt zum Frisör), den Abel Tasman National Park unsicher machen und einfach nur die Natur genießen.
Werde natürlich erstmal kaum Zeit haben zu bloggen, da ich nicht weiß wie es mit der Internetverbingung in den Hostels aussieht.
Werde aber fleißig Fotos machen und mir alle Mühe geben, aufregendes zu berichten zu haben, sobald wir in 1-2 Wochen in Nelson sind.
Hier nen Video von meiner Fahrt, das ihr problemlos mit dem VLC player (http://www.videolan.org/vlc/) abspielen könnt.
http://uploaded.to/file/lxnb7q
Stay true and keep on truckin'!
Belushi
ich bin jetzt also nach einer 4-5 stündigen Autofahrt in Blenheim (ohne "d" wie sich herausgestellt hat) und habe hier in nem Motel oder sowas noch eine Nacht zusammen mit Marius verbracht.
Aber zuerst einmal, wie bin ich überhaupt hierhin gekommen. Nachdem ich mich herzlichst von allen Mitbewohnern der flat verabschiedet hatte und auch noch einen klaren 3:2 Sieg über den amtierenden Champion im Table-Table-Tennis, Pete(r), erringen konnte, packte ich dann auch alle Sachen ein und brach auf gen ferne Lande.

Cliffnotes: Hätte nicht gedacht, dass einem die Menschen so ans Herz wachsen. Sabine und Rodrigo werde ich auf jeden Fall vermissen, aber hoffentlich nochmal in Neuseeland treffen. Rodrigo hat sogar gefleht, dass ich noch 2-3 Tage länger dableibe, da er sonst keinen mehr hätte der ihn zum Lachen bringen würde. Das war richtig herzerweichend. :-)
Naja nun zur Fahrt. Ich hatte mir bei google-maps dann auch schön den ganzen Fahrplan aufgeschrieben, mit allen Straßen und so.
Sobald ich aus Christchurch raus war, ging irgendwie nurnoch 350km geradeaus. Ich erinnerte mich auf der Fahrt dann auch entfernt an eine Aussage von Jakob, oder Robert, (oder doch von beiden???) der/die meinte/n, dass die Straßen hier selten ausgeschildert wären. Das ist mir dann auch recht schnell klar geworden. x-D War also alles nen bissel umsonst, sich das aufzuschreiben. Aber naja besser zu gut als zu schlecht vorbereitet.
Marius hatte mich schon mental etwas vorbereitet, indem er angemerkt hatte, dass die Strecke wohl etwas abenteuerlich sei. Dementsprechend war ich nicht überrascht, als ich mich mit dem Van über enge kurvige Straßen durch die Berge quälen musste. Höchste Konzentration war gefordert um Sprit zu sparen, das Material zu schonen und nicht über die nächste Kurve hinauszuschießen.
Es war teilweise auch recht windig und sonen Van wackelt dann doch schon deutlich stärker, als nen kleiner Renault Clio, wenn mal ne Windböe von der Seite kommt. :-S
Die Autofahrt war auf jeden Fall die beste meines Lebens. Für das Auge eine Pracht, sage ich euch! *Thumbs up*
So präsentierte sich Neuseeland, nachdem ich das Stadtleben, temporär, hinter mit gelassen hatte.
Nachdem ich die letzten Vororte von Christchurch endlich hinter mit gelassen hatte, fuhr ich erstmal ne Stunde über ne gut ausgebaute Straße , gesäumt von unzähligen Feldern auf denen Schafe grasten. Die Felder lagen in einem Tal abgeschiermt durch zwei Felsketten, links und rechts von mir. Irgendwo rechts hinter den Bergen musste das Meer liegen, schätzte ich zumindest.
Zwischendurch zog sich die Straße dann auch an den Hügeln, die so charakteristisch für Neuseeland sind, vorbei. In Deutschland gibt es einfach nicht so viele Hügel auf einem Haufen, die so steil sind wie in Neuseeland. Sieht schon speziell aus.

Fast vergessen, durch unzählige Weinanbaugebiete bin ich natürlich auch gefahren.
Während der ganzen Fahrt konnte ich es nicht lassen bei Tempo 100 auch mal nen paar Fotos zu schießen. Es war einfach zu beeindruckend die vielen Weiden mit Schafen, Hügel und ganz im Hintergrund hinter den Berge, schneebedeckte Gipfel sehen zu können, während man sogar vereinzelt an Palmen vorbei fuhr.
Irgendwann wurde die Straße immer enger, kurviger, ansteigender und streckenweise auch schlechter. Teilweise fräste sie sich durch Hügel oder Schluchten und über Bäche und Flüsse mit ihren grauweißen Kiesbetten. Wirklich schön.
Es gab nach jeder Kurve teils atemberaubende Ausblicke zu genießen.
Bobesch, du würdest hier mit der Harley langknattern und dich einfach deines Lebens freuen. Einfach nur die optimale Motorradstrecke, sei es nun für cruiser oder Raser.


Mit der Zeit fiel die Straße mehr und mehr ab, bis sie irgendwann recht geradlinig Richtung Tal führt. Am Ende der Berge, ca. 2km bevor man im Tal ist, kann mann schon das Blau des Meeres zwischen den Berghängen hervorluken sehen.
Die Straße verläuft dann bis nach Blenheim quasi nurnoch direkt am Meer entlang. Zwischendurch gehts dann auch mal durch Tunnel, die so eng sind, dass man erstmal ganz verwirrt ist, ob man denn hier auch wirklich richtig ist. Ich stand beim ersten Tunnel schon kurz vor der Vollbremsung. :-P


Bin jetzt, wie gesagt, in Blenheim mit Marius. Hier das erste Foto direkt nach meiner Ankunft.
Hab mit ihm den nächsten Monat vor nen bissel "Abenteuer zu machen" (für alle die sich an mein "Ritter spielen" in der Tongrube vorm Petrings-Hof erinnern).^^ Heute brechen wir nach Picton auf und werden dann erstmal 5 Tage nen Kajak mieten und den Marlborough Sound beschippern und Nachts dann halt in den Hostels, die vereinzelt, in Buchten gelegen, als Streckenposten aufzufinden sind, unterkommen.
http://www.google.com/images?q=marlborough%20sound&oe=utf-8&rls=org.mozilla:de:official&client=firefox-a&um=1&ie=UTF-8&source=og&sa=N&hl=de&tab=wi&biw=1150&bih=575
So sieht das laut google da wohl aus. Stellt euch einfach noch nen kleines Bötchen mit 2 schlaksigen Gestalten drin vor.
Danach werden wir dann wohl nen paar tracks bewandern, in Nelson stoppen (da muss ich dann unbedingt zum Frisör), den Abel Tasman National Park unsicher machen und einfach nur die Natur genießen.
Werde natürlich erstmal kaum Zeit haben zu bloggen, da ich nicht weiß wie es mit der Internetverbingung in den Hostels aussieht.
Werde aber fleißig Fotos machen und mir alle Mühe geben, aufregendes zu berichten zu haben, sobald wir in 1-2 Wochen in Nelson sind.
Hier nen Video von meiner Fahrt, das ihr problemlos mit dem VLC player (http://www.videolan.org/vlc/) abspielen könnt.
http://uploaded.to/file/lxnb7q
Stay true and keep on truckin'!
Belushi
Belushi - 3. Okt, 10:31
